Konzept

Kinderladen Hokus Pokus e. V. Konzeption 2012

 

 

1. Gesamtüberblick

Adresse u. Telefonnummer

Schlieperstraße 54, 13507 Berlin

Tel: 030/303 64 64 6

Erreichbarkeit mit

Öffentl. Verkehrsmitteln

U6, Alt-Tegel, Bus 222, 124, 125, 133

Größe und Räume

100 qm, 4 Räume

Außengelände

Eigener Buddelkasten auf dem Hof

Altersmischung

1-6 Jahre

Name der Leitung

Bianca Braun

Öffnungszeiten

Di-Fr:  06:30-18:30 Uhr

Mo:     06:30-18:30

Schließungszeiten

Jeweils eine Woche zur Oster- und
Weihnachtszeit, zwei Wochen in den
Sommerferien und einzelne Tage nach
Bedarf

 

 

2. Sozialräumliches Umfeld

In dem von wunderschöner Natur geprägten Stadtteil Tegel befindet sich unser Kinderladen Hokus Pokus e. V. in einer ruhigen Nebenstraße im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses.

Mit den Kindern erreichen wir in 7 min. die Promenade des Tegeler Sees und dort einen großen und sicher eingezäunten Spielplatz, der für jede Entwicklungsstufe spannende Spielgeräte bereit hält.

Das nahe gelegene Naturschutzgebiet Tegeler Forst lädt uns mit seinen alten Baumbeständen und heimischen Tieren ganzjährig dazu ein, den Wandel der Jahreszeiten zu beobachten und Natur zu erforschen.

Tegel gehört zu Reinickendorf, einem der größten Bezirke Berlins. Daher können wir im Umfeld vielerlei kulturelle Angebote wahrnehmen, wie z. B. Theater und Zirkusbesuche, die Bücherei und auch Handwerksbetriebe, wie z. B. einen Kerzenzieher, besuchen.

 

 

3. Material- und Raumgestaltung

Die Räume des Hokus Pokus Kinderladens sind so anregungsreich gestaltet, dass sie die Eigenaktivität der Kinder, die Körpererfahrungen und das soziale Zusammenleben fördern.

Dazu gehören auch gemütliche Plätze, die zum Ausruhen einladen, und unterschiedliche Materialien, welche den Kindern Grunderfahrungen bieten, hinsichtlich Motorik, Nutzung von Werkzeugen und Ästhetik.

Dazu gehören unter anderem:

Eine Kuschelecke mit Büchern auf einem Podest, ein Regal voller Spiele und Puzzle, eine Spielküche und ein Einkaufsladen aus Holz, ein Schrank mit bunten Kostümen zum Verkleiden, eine knallrote Couch, die zum Kuscheln und Buden bauen einlädt, Kisten mit Legosteinen, Eisenbahn, Autos in allen Größen, Babypuppen und auch ein Sandkasten im Hof mit vielerlei Spielzeug zum Buddeln.

 

 

4. Unser Bildungs- und Erziehungsverständnis und besondere Schwerpunktsetzungen im Angebot der Kita

Unser Konzept wird regelmäßig reflektiert und den sich wandelnden Bedürfnissen und aktuellen pädagogischen Erkenntnissen angepasst. Wir nutzen das Berliner Bildungsprogramm als Fundament unserer pädagogischen Arbeit und als Rat- und Ideengeber.

Der Kinderladen Hokus Pokus bietet den Kindern einen Ort, an dem sie Freude haben, Freunde finden und sich geborgen fühlen. Sie erfahren zunehmend mehr über sich selbst, über die anderen Kinder und über die Welt, in die sie geboren wurden. Wir unterstützen sie dabei, sich das Recht auf freie Entfaltung zu nehmen ebenso wie die Plicht dabei die Bedürfnisse der anderen zu achten.

Wir betrachten den kindlichen Bildungsprozess als vielfältige und eigensinnige Selbsttätigkeit des Kindes in sozialen Beziehungen und begünstigen diesen aktiven, sozialen, sinnlichen und emotionalen Entwicklungsverlauf mit unserer pädagogischen Arbeit.

Dazu erstellen wir auch Förderpläne bei Verzögerungen der Entwicklung oder besonderen Begabungen der Kinder.

Die erziehungspartnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern hat einen großen Stellenwert in unserer Einrichtung, wir sind Ansprechpartner für pädagogische Fragestellungen und vermitteln ratsuchenden Eltern gern Adressen weiterer professioneller Hilfe.

 

 

5. Eltern als wichtigste Partner für die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder

Eltern sind fast immer die wichtigsten Bindungspersonen der Kinder, und sie sind für uns Erzieher die Partner für die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder.

Wir berücksichtigen die individuellen Familienkonstellationen und halten die gegenseitige Wertschätzung für wichtig, auch für ein positives Selbstbild des Kindes. Die gute Beziehung zwischen uns und den Eltern pflegen wir in den Bringe- und Abholsituationen ebenso wie in ausführlichen individuellen Entwicklungsgesprächen und auf Elternabenden.

Die Zusammenarbeit wird organisatorisch durch die Wahl einer Elternvertretung unterstützt.

 

 

6. Eingewöhnungskonzept – Übergang von der Familie in die Kita

Ein gelungener Start in die Kindergartenzeit ist vor allem für das Kind, aber natürlich auch für die Eltern und Erzieherinnen, von großer Bedeutung. Der feinfühlige Aufbau einer guten, emotional tragenden Beziehung zwischen Kind und Erzieherin ist dabei entscheidend. Für das Kind ist es wichtig, dass es beim Übergang in seine neue Lebenswelt von einem Elternteil oder einer vertrauten Bezugsperson begleitet wird. Bis sich ein Kind auch ohne seine Eltern so wohl fühlt, dass es auch spielen und lernen kann sowie sich von den Erziehern trösten lässt, ist unterschiedlich. Wir legen Wert darauf, den Kindern und Eltern ihr Tempo zu lassen und stehen beratend zur Seite.

 

 

7. Bildungs- und Erziehungsziele in den Bildungsbereichen

Die Zielrichtung unserer pädagogischen Arbeit ist die Förderung und Unterstützung der Kinder beim Erlangen von den Kompetenzen, welche sie benötigen, um mit ihrer Lebenswelt zurechtzukommen und sie aktiv gestalten zu können.

Das Berliner Bildungsprogramm unterscheidet vier wichtige Kompetenzen:

 

Ich-Kompetenz

Meint, sich seiner selbst bewusst sein; den eigenen Kräften vertrauen; für sich selbst verantwortlich handeln; Unabhängigkeit und Eigeninitiative entwickelt haben.

Soziale Kompetenz

meint, soziale Beziehungen aufnehmen und so gestalten, dass sie von gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung geprägt sind; soziale und gesellschaftliche Sachverhalte erfassen; im Umgang mit anderen verantwortlich handeln; unterschiedliche Interessen aushandeln.

Sachkompetenz

meint, sich die Welt aneignen, die sachlichen Lebensbereiche erschließen, sich theoretisches und praktisches Wissen aneignen und dabei urteils- und handlungsfähig werden, Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit entwickeln.

Lernmethodische Kompetenz

meint ein Grundverständnis davon, dass man lernt, was man lernt und wie man lernt; die Fähigkeit, sich selbst Wissen und Können anzueignen, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden; die Bereitschaft, von anderen zu lernen.

 

Dies geschieht in einem kreativen, schöpferischen Lern- und Bildungsprozess, den wir durch Spielanreize und Lernimpulse aus allen Bildungsbereichen individuell anregen. Dabei gehen die Inhalte der verschiedenen Bildungsbereiche, die im Berliner Bildungsprogramm genannt sind und in denen die Kinder Grunderfahrungen machen, im Alltag fließend ineinander über. Beispielsweise macht ein Kind, welches im Sandkasten mit verschiedenen Förmchen „Sandkuchen backt“ unter anderem sowohl Erfahrungen mit der körperlichen Motorik, mit dem Naturgesetz der Schwerkraft, mit dem Mischungsverhältnis von Sand und Wasser als auch mit bildnerischer Gestaltung. So, wie das Einüben von Weihnachtsliedern in der Gruppe ein fröhliches, soziales Musikerlebnis ist, das ebenso Kulturgut vermittelt wie es die Sprachenwicklung fördert.

Dem altersgerechten Mitspracherecht der Kinder und der Entfaltung ihrer persönlichen Bedürfnisse messen wir ebenso Bedeutung bei, wie dem Einhalten von Regeln und Grenzen, die den Kindern Orientierung und Sicherheit bieten.

Besonders am Herzen liegt uns, dass die Kinder ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln sowie Einfühlungsvermögen für andere, als Voraussetzung für ein wertschätzendes Miteinander.

 

 

8. Planung und Gestaltung der pädagogischen Arbeit

Unsere Planung und Gestaltung der pädagogischen Arbeit ist gezielt auf die Kompetenzerweiterung der Kinder ausgerichtet, wobei wir offen bleiben für die Wünsche, Bedürfnisse und Ideen der Kinder.

Dabei nutzen wir die Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten, die uns unser schönes Umfeld in Tegel bietet, ebenso wie die unterschiedliche kulturelle Herkunft der Kinder. Gesellschaftlich wichtige Themen tragen wir an die Kinder heran, z. B. das Ansprechen der verschiedenen Familienkonstellationen, in denen Kinder groß werden.

 

Der Jahresrhythmus:

Das bewusste Wahrnehmen der vier Jahreszeiten, das liebevoll gestaltete Feiern der Kindergeburtstage und das Vorbereiten der Festtage, wie Weihnachten und Ostern, bestimmen viele unserer Spaziergänge, Theaterbesuche, Büchereibesuche, Bastelarbeiten, Lieder und Gedichte, mit denen wir uns befassen.

 

Der Tagesrhythmus:

06:30 – 09:30 Uhr Beschäftigung

10:00 – 10:45 Uhr Frühstück

10:45 – 12:15 Uhr Beschäftigung

12:30 – 13:30 Uhr Schlafenszeit

13:30 – 14:30 Uhr Mittagessen

14:30 – 18:30 Uhr Beschäftigung

 

 

9. Planung und Gestaltung von Projekten

Die Themen, für welche sich die Kinder gerade besonders interessieren, greifen wir auf und entwickeln gemeinsam mit den Kindern ein Projekt daraus. Dabei nutzen wir das Wissen aus Büchern, Zeitschriften und von Experten, um den Kindern vielfältige Zugänge zur Erkundung der Lebensrealitäten zu ermöglichen. Auf einer Wandzeitung dokumentieren wir mit Fotos die verschiedenen Stationen der Projektentwicklung.

Beispiel: Unser Spielplatz im Hof

Unsere Hokus-Pokus-Kinder äußerten immer wieder den Wunsch auch nachmittags draußen an der frischen Luft zu spielen, während der Abholzeit, die sich über zwei Stunden hinziehen kann. Aus organisatorischen Gründen hatten wir diese Zeit meistens im Kinderladen verbracht. Wir Erzieher und Eltern wollten das gern möglich machen. Die Kinder wurden gefragt und wünschten sich einen stattlichen Fuhrpark an Dreirädern, Rollern und kleinen Autos sowie Sand, Buddelzeug und eine Rutsche.

Mit Hilfe von Eltern, einer Gartenbaufirma und fleißigen Kinderhänden entstand unser Buddelkasten im Hof. Dem gewinnen wir jedes Jahr auch ein Stückchen Platz für Pflanzen ab, um mit den Kindern zu gärtnern.

 

 

10. Sprachen, Sprachförderung und Sprachstanderhebung

Die Fähigkeit zu kommunizieren, das Erlernen der deutschen Sprache betrachten wir als fundamental wichtig für die gesamte Entwicklung der Kinder.

Wir unterstützen und fördern das Begreifen der Kinder, im Sinne von – die Dinge betrachten, anfassen, drehen und wenden – über das Benennen der Dinge – passende Begriffe kennen und selbst anwenden können – bis hin zum abstrakten Denken in Begriffen.

Das beginnt mit Fingerspielen bei den Jüngsten, setzt sich über das Vorlesen von Geschichten fort bis hin zum Schreiben des eigenen Namens bei den Ältesten.

Die alltägliche pädagogische Arbeit gestalten wir bewusst sprachanregend, indem wir mit den Kindern unterschiedliche Themen aufgreifen, drüber erzählen, den Kindern Fragen dazu stellen und ihnen zuhören. Diskussionen der Kinder beispielsweise über das Ziel des heutigen Spaziergangs leiten wir mit Hinweisen auf das Einhalten von Regeln der Kommunikation, wie einander ausreden lassen, an.

Die Schriftsprache und ihre Bedeutung begegnet den Kindern überall im Kinderladen, z. B. in Form von Büchern, schriftlichen Bezeichnungen, Wanddekorationen, Malvorlagen und Kalendern.

Wir arbeiten mit dem Sprachlerntagebuch als systematisches Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren, um die individuelle Sprachentwicklung des Kindes zu erkennen, seinen Bildungsverlauf zu fördern und gemeinsam mit dem Kind als Erinnerung festzuhalten. Die Bildungsinterviews und die qualifizierte Statuserhebung der Sprachentwicklung der vierjährigen Kinder führen wir durch. Sollte sich daraus gegebenenfalls ein Bedarf an Sprachförderungsmaßnahmen für das Kind ergeben, wird die weitere Vorgehensweise eingehend mit den Eltern besprochen. Ziel ist immer bei Verzögerungen und Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung möglichst frühzeitig Hilfestellung zu geben.

 

Insgesamt dient uns Erziehern das Sprachlerntagebuch auch als Grundlage, um mit den Eltern Gespräche über Anlagen, Begabungen, Interessen des Kindes zu führen.

Vor allem bereitet es ein großes Vergnügen es gemeinsam mit den Kindern zu erstellen und beim Blättern zu erkennen, was sie schon alles gelernt haben. Zum Abschluss der gemeinsamen Kinderladenzeit erhalten die Kinder und Eltern eine über Jahre entstandene bunte Dokumentation über die sprachlichen Entwicklungsschritte.

 

 

11. Vorbereitung auf die und Zusammenarbeit mit der Grundschule

Die Vorbereitung auf die Grundschule ist eines unserer wesentlichen Anliegen während der gesamten Zeit, welche die Kinder im Kinderladen verbringen.

 

Wir unterstützen die Kinder dabei, zunehmend selbständig zu werden und ein gesundes Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit mit anderen zu kooperieren, zu entwickeln. Die kindliche Wissbegierde fördern wir durch vielseitige Angebote, bei denen die Kinder durch “Ausprobieren“ eigene Erkenntnisse gewinnen. Jedoch auch die Beschäftigung mit Buchstaben und Zahlen, das Berichten von Erlebtem, das Nacherzählen von Geschichten gehört zur Vorbereitung auf die Grundschule. Wir fördern bewusst die Feinmotorik und die Konzentrationsfähigkeit.

Der Verkehrserziehung widmen wir besonders viel Aufmerksamkeit bei unseren Ausflügen und Spaziergängen, damit der spätere Schulweg möglichst sicher bewältigt werden kann. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Grundschulen ist uns ein wichtiges Anliegen und wird durch Besuche dort und Gespräche mit Lehrern gewährleistet. Alle wichtigen Informationen zum Thema „Übergang in die Grundschule“ erhalten unsere Eltern in den Entwicklungsgesprächen und auf den Elternabenden.

 

 

12. Körper, Gesundheit, Pflege

Selbstwahrnehmung des eigenen Körpers

Zur Gesundheitserziehung gehören im Kinderladen Hokus Pokus e. V. eine gesunde Ernährung, die Ausgewogenheit zwischen Bewegung und Ruhe, z. B. beim Mittagsschlaf, das Einüben von Regelmäßigkeiten, wie dem Hände waschen und dem Zähne putzen.

Auch der unbefangene Umgang mit dem eigenen und dem anderen Geschlecht und das sachliche Feststellen von Unterschieden betrachten wir als Teil der kindlichen Entwicklung hin zur eigenen Körperwahrnehmung.

Der Entwicklungsschritt von der Windel bis hin zum selbständigen Gang zur Toilette orientiert sich am Entwicklungsstand des Kindes.

Sollte ein Kind erkranken, melden wir uns sofort bei den Eltern, damit es abgeholt wird. Bei ansteckenden Krankheiten gewährt eine Bescheinigung vom Kinderarzt, dass es erst wieder die Kita besucht, wenn es ansteckungsfrei und genesen ist.

 

 

13. Ernährung

Wir ernähren die Kinder ausgewogen und abwechslungsreich, dabei orientieren wir uns an den Bedürfnissen der verschiedenen Altersklassen sowie an den Vorlieben der Kinder, die auch kritisch besprochen werden. Die Kinder decken nach einem aushängenden Plan wechselweise den Tisch und lernen den Umgang mit den verschiedenen Lebensmitteln und Besteck kennen. Besondere kulturelle und medizinisch erforderliche Einschränkungen berücksichtigen wir selbstverständlich. Täglich reichen wir frisches Obst und Gemüse und versorgen die Kinder mit kalorienarmen Getränken. Für ein gesundes Frühstück ihres Kindes sorgen die Eltern, die jeden Morgen ein zuckerarmes Getränk wie z. B. Wasser, ungesüßten Tee oder eine Saftschorle sowie eine Frischhaltebox mit z. B. zuckerarmem Joghurt, Obst, frischem Gemüse, Mischbrot oder dunklem Brot mit Wurst oder Käse mitbringen.

 

 

14. Umweltbewusstsein und Natur

In unserer Umgebung mit dem Tegeler See und dem Tegeler Forst erkunden wir die Tier- und Pflanzenwelt ebenso wie wir in unserem kleinen Garten im Hof aktiv anpflanzen und ernten. Dabei thematisieren wir auch den schonenden Umgang mit unserer Umwelt und die Beiträge, die wir dazu leisten können.

 

 

15. Jungen und Mädchen

Wir fördern den gleichberechtigten Umgang zwischen den Kindern, alle Mädchen und Jungen haben die gleichen Rechte und Plichten. Wichtig ist uns dabei, dass die Kinder z. B. durch die Nutzung der Kostüme und Verkleidungen, die ihnen zur Verfügung stehen, unterschiedliche Rollen ausprobieren dürfen, auch außerhalb ihrer Geschlechterzugehörigkeit. Auf ihre Fragen zum Geschlecht oder der Sexualität erhalten die Kinder altersgerechte klare Antworten.

 

 

 

16. Interkulturelle Bildung

Unsere Kinder, Eltern und Erzieherinnen mit all ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Wertesystemen und Anschauungen auch aus anderen Kulturen spiegeln die Vielfalt der Welt wider, die sich die Kinder nach und nach aneignen. Wir schätzen diesen Reichtum und thematisieren ihn mit Spielen, mit Liedern und in Gesprächen.

 

 

17. Unser Teamverständnis

In der vertrauensvollen Zusammenarbeit und im alltäglichen Umgang miteinander verstehen wir uns als Vorbild für die Kinder. Die gegenseitige Wertschätzung, die freundlichen Umgangsformen, das einander Unterstützen und auch das Aushandeln bei kontroversen Ideen erleben die Kinder und orientieren sich an diesem demokratischen Klima.

Der fachliche Austausch untereinander findet in Teambesprechungen und in betriebsinternen Fortbildungen statt.

 

 

18. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

Wir verstehen uns selbst als Lernende, nehmen an internen und externen Fortbildungen zu pädagogischen Themen teil, setzen neue Erkenntnisse im Alltag um und multiplizieren unser Wissen an das Team und die Eltern.

Mithilfe des von der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zur Verfügung gestellten Materials führen wir systematisch und geplant eine Qualitätssicherung durch, die dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess dient.

In internen Evaluationen reflektieren wir unsere Arbeit, gleichen sie mit den Erfordernissen, die sich aus dem Berliner Bildungsprogramm ergeben, ab und setzen uns Ziele, deren Erreichung wir nachprüfen. Die Empfehlungen, die sich aus der externen Evaluation ergeben, ziehen wir in diesen Prozess mit ein.

Die Konzeption unserer Arbeit als Erzieherinnen stimmen wir fortlaufend auf die aktuelle Situation in unserer Kindertagesstätte ab und schreiben sie zum Wohle der Kinder fort.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kita Hokus Pokus e.V

Anrufen

E-Mail

Anfahrt